Break 1.0
Name: Break, v1.0
Kategorie: Spiele
Erschienen: 02.07.2008
Sprache: Englisch
Entwickler: Jirbo, Inc.
Preis: kostenlos (derzeit; evtl. später kostenpflichtig!)
Geeignet für: iPhone und Touch
-Download-
3,1 MB müssen heruntergeladen werden, ehe man in den Genuss dieses Spieleklassikers kommt:
http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=283563150&mt=8
-Installation-
Die 3,1 MB werden recht zügig auf den iPod Touch übertragen, danach ist das Spiel sofort „scharf“. Weitere Voreinstellungen sind nicht nötig, in die (wenigen) Settings kann man jederzeit reinspringen.
-Programmumfang-
Es ist ein typisches „Paar mal spielen, dann wieder entfernen“-Spiel, meiner Meinung nach. Einen echten Umfang gibt es daher in diesem Sinne auch nicht. Zahlreiche Spiellevel müssen bewältigt werden, kleine Gimmicks können erobert werden (temporär 2fach Punkte, Powerball -> Hindernisse werden durchdrungen usw.). An den Einstellungen kann man lediglich Soundeffekte an oder aus schalten und zudem seine Highscores online auf Jirbo abgleichen und sich so mit anderen messen. Auch kann man eigene Avatare für die Jirbo-Community anlegen/runterladen. Wer nicht auf Jirbo registriert ist, wird aber wenig Freude damit haben
-Der (tägliche) Gebrauch-
Das (noch) kostenlose Spiel ist erstmal ganz witzig aufgemacht, aber irgendwie nicht wirlich schwer und anspruchsvoll, vor allem nicht über längere Zeit hinweg. Die Level ähneln sich nachher immer mehr, die (manchmal echt guten) Hintergrundbilder wiederholen sich schnell und irgendwie verliert man schon nach 2-3 Tagen spielen die Lust, immer wieder mit den gleichen Levels von vorne anzufangen. Langzeitspielspaß Fehlanzeige. Mal zum Ausprobieren oder zum kurzweiligen Zeitvertreib gut anspielbar.
Man kann 2 Varianten der Steuerung wählen: Klassisch oder Touch Follow.
Klassisch bedeutet, das man unten am Bildschirm 2 kleine Pfeilbutton hat, um den Cursor zu bewegen. Das klappte bei mir auf dem Touch aber nicht wirklich gut, reagierte zu langsam. Absolut kein Spielspaß!
Touch follow macht da schon mehr Laune; mit dem Finger fährt man unten nach links oder rechts und navigiert so. Wer zu dicke Finger hat, verdeckt aber leider den Cursor und kann so teilweise den Spielball nicht mehr sehen. Frühes „Sterben“ somit vorprogrammiert.
Schön ist, dass wenn man den Finger vom Display nimmt, das Spiel stoppt und erst wieder weitermacht, wenn der Finger das Display berührt.
-Vor- und Nachteile-
+ (noch) kostenlos
+ kurzfristig ehrgeizfördernd
+ einige schicke Hintergründe und Level
- Langzeitspielspaß gleich Null
- soll mal Geld kosten, dann uninteressant
- Klassische Button-Spielweise nicht gut auf dem iPod Touch
- keine Extras im Spiel
-FAZIT-
Break ist eine ganz nette Umsetzung des Originals, aber auf Dauer (also schon nach wenigen Spielstunden) eher langweilig. Wenn man nicht gerade Mitglied bei der weltweiten Jirbo-Community ist und seine Spielstände auch anderen „aufdrückt“, wirds witzlos.
Für kostenlos okay, sobald es Geld kostet und den jetzigen Standard hält: Finger weg.
Wertung in Schulnoten: 4+
Circulator 1.0
Name: Circulator, v1.0
Kategorie: Lifestyle
Erschienen: 04.07.2008
Sprache: Englisch
Entwickler: TheCodingMonkeys
Preis: 4,99 Euro
Geeignet für: iPhone und Touch
-Download-
0,3 MB umfasst das Tool und kann hier heruntergeladen werden:
http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=284181886&mt=8
-Installation-
Die Installation dauerte nur wenige Sekunden, anschließend war das Programm sofort startbereit.
Das Starten bis zur ersten möglichen Aktion dauert rund 3 Sekunden.
-Programmumfang-
Das Tool „Circulator“ ist im weitesten Sinn ein Notizblock für Dinge, die man selbst geliehen oder verliehen hat. Es kann immer wieder mal vorkommen, dass man Gegenstände verleiht und nachher nicht mehr weiss, wem man was geliehen hat (das passiert mir oft bei DVDs, daher habe ich mir Circulator auch als erstes heruntergeladen). Durch Circulator kann man mit wenigen Touches (
) sehen, wem man was geliehen hat und wie lange derjenige diesen Gegenstand noch behalten darf, bis man ihn an eine Rückgabe erinnern sollte.
Das Tool kann folgende Aktionen durchführen:
- Übersicht über Artikel, die man selbst verliehen hat
- Übersicht über Artikel, die man sich geliehen hat
- Übersicht über alle Freunde, welche aktuell etwas geliehen haben
- History – eine Zusammenfassung aller vergangenen Aktionen
-Der (tägliche) Gebrauch-
Das Tool ist eine äußerst sinnvolle Erfindung, um immer einen Überblick über seine Gegenstände zu haben.
In der Navigationsleiste unten sind 4 Bereiche definiert (verliehen, geliehen, Freunde, History). Diese 4 Bereiche und die Funktionen (leihen und verleihen sind praktisch gleich, daher gehe ich nur auf „verleihen“ ein) schauen wir uns nun genauer an.
::VERLEIHEN::
Wenn ein Artikel (nehmen wir mal als Beispiel eine DVD) verliehen wird, klickt man auf „mine“ und dann oben rechts auf das „+“-Symbol. Nun ist man in der Übersichtsmaske, um alle nötigen Angaben einzutragen. Zuerst kann man (muss man aber nicht) ein Produktbild vergeben, also den zu verleihenden Gegenstand fotografieren. Anschließend klickt man auf „add a describtion“ und kann aufführen, was man verliehen hat. Danach geht man eine Zeile tiefer auf „select borrrower“ und kommt in sein Adressbuch. Es ist leider zwingend nötig, dass der Ausleiher auch im Adressbuch vorhanden ist; wieso sehen wir später.
Anschließend gibt man den Zeitraum an, bis wann der Artikel verliehen werden soll. Nun nur noch angeben, seit wann man den Artikel verliehen hat und dann oben rechts auf „save“ klicken. Fertig.
Der Artikel taucht nun in der Übersicht auf, wenn man auf „mine“ klickt – inkl. der Angabe, wie lange der Artikel noch verliehen wird.
Wenn der „Task“ abgeschlossen ist, klickt man auf den verliehenen Gegenstand und kann nun entweder den Ausleiher einmal zur Rückgabe erinnern (hier kann man eine SMS schicken [leider auch bei iPod Touch, was ja nicht geht] oder den Kontakt anzeigen lassen und so anmailen oder anrufen -> daher ist es auch wichtig, dass der Ausleiher im Adressbuch steht.
Wenn man jedoch nicht erinnern, sondern abhaken möchte, klickt man auf „put away“. Nun stehen die Möglichkeiten „returned“, „Missing in Action“, „Delete“ und „Cancel“ zur Verfügung. „MIA“ bedeutet, dass der Gegenstand verloren wurde – ansonsten einfach „returned“ vermerken und sich zurücklehnen.
::LEIHEN::
Wie verleihen, nur andersrum
::FREUNDE::
Bei „Friends“ kann man die verliehenen und geliehenen Gegenstände sortiert nach Freunden sehen und hier auch weitere Artikel direkt einem Freund zuordnen, also weitere „Leihgeschäfte“ vermerken. Es ist hier nicht möglich, ins Adressbuch zu gehen und neue Kontakte anzulegen!
::HISTORY::
Die History zeigt den Verlauf von abgeschlossenen Aktionen an. Wenn ein Artikel als „returned“ markiert wird, taucht er in der Leihliste nicht mehr auf, dafür aber in der History. Ist dies aus Versehen passiert, kann man den Artikel mit „re-lend“ erneut ausleihen, die vorher festgelegten Zeiträume usw. bleiben erhalten.
-Vor- und Nachteile-
+ schlicht, aber unglaublich hilfreich
+ Frisst kaum Speicherplatz
+ einfache Bedienung, auch für Englisch-Laien geeignet
- etwas träge Reaktion auf „Klicks“
- Knapp 5 Euro vielleicht etwas viel
- SMS-Reminder wird auch bei iPod Touch angeboten
- Freunde müssen im Adressbuch sein, sonst kein Eintrag möglich
-FAZIT-
Circulator ist ein sinnvolles Tool, welches einfach zu bedienen ist und wirklich eine gute Übersicht bietet. Schön auch, dass man seinen Leihgegenstand nochmal fotografieren kann (entweder mit iPhone oder per Digicam und dann importieren in die eigenen Bilder) und so immer genau weiss, wie das gute Stück ausschaut. Der geringe Speicherplatzbedarf ist ebenso angenehm aufgefallen.
Weniger gut gefiel mir die teilweise deutlich merkbare Verzögerung auf Berührungen der einzelnen Schaltflächen. Manchmal habe ich schon aus Ungeduld mehrfach „geklickt“ und mich dann so verklickt.
Dass ein SMS-Reminder auch beim iPod Touch angeboten wird ist unlogisch, aber auch kein Weltuntergang, solange man anschließend nicht den Apple-Support befragt, wieso der Touch das nicht kann
5 Euro sind vielleicht etwas teuer. Mit 2,99 Euro wäre man auch gut dabei.
Wertung in Schulnoten: 2-
Es geht los!
So, die ersten 500 Apps (engl. Abkürzung für Applications -> in deutsch: Anwendungen) stehen im iTunes-Store für gierige iPhoner und iPod-Touch User bereit.
Dieses Blog wird nach und nach immer mehr dieser Apps ausprobieren, durchleuchten, Vor- und Nachteile aufzählen und sich auf die Suche nach Apps-Gerüchten und News machen!

