Twittervision, V1.0
Name: Twittervision, V1.0
Kategorie: Soziale Netze
Erschienen: 16.07.2008
Sprache: Englisch
Entwickler: Popvox LLC, David Troy
Preis: kostenlos
Geeignet für: iPhone und Touch
-Download-
0,4 MB müssen geladen werden, um Twittervision einsetzen zu können:
http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=284175601&mt=8
-Installation-
Twittervision ist blitzschnell installiert und startbereit, sobald WLAN zur Verfügung steht. Ohne Internetverbindung ist keine Nutzung möglich.
-Programmumfang-
Twittervision ist ein Tool, um (vorerst) im Zufallsprinzip Nachrichten aus dem Twitternetz aus aller Welt zu erhalten. Zuerst kann man seinen aktuellen Standort bestimmen lassen und so schauen, ob andere „Twitterer“ in der Nähe sind. Ansonsten werden einem global Nachrichten aus aller Welt in allen Sprachen angezeigt (kann man nicht abändern). Alternativ kann man direkt nach Namen oder Begriffen suchen.
Bleiben dann noch die Favoriten; wenn ein Twitterer genau den persönlichen Geschmack getroffen hat, kann man diesen Kontakt direkt in seine Favoriten ablegen und so immer sehen, wann dieser Nutzer aktiv etwas schreibt.
Zu guter Letzt darf das eigene Update natürlich nicht fehlen; nach Eingabe seines Nutzernamens und Passworts kann man selbst „Updates“ schreiben, die mit ca. 30 Sek. bis 2 Minuten Verzögerung online im eigenen Twitterbereich erscheinen (mit dem Hinweis, dass man über Twittervision gepostet hat).
Mehr Sachen sind nicht möglich.
-Der (tägliche) Gebrauch-
Ich selbst habe mich erst vor Kurzem bei Twitter angemeldet und wollte nun einmal ein Tool ausprobieren, welches kostenlos ist und mir die Möglichkeit bietet, mein Twitterprofil zu updaten. Dafür ist es auch brauchbar. Allerdings finde ich die restlichen Funktionen derzeit irgendwie uninteressant. Die Messages aus aller Welt sind -wie so oft bei Twitter- einfaches Gebrabbel, meist ohne Sinn. Dafür fehlt mir dann doch die Zeit. Wenn man gezielt einen Kontakt sucht, ist die Suche echt gut. Aber das Zufallsprinzip ist echt nur was für Menschen, die zuviel Zeit haben oder aber im Internet leben und das reelle Leben verabscheuen
Als Updateclient an sich ist gut, wie ich finde. Aber die Messages „all over the world“ müssten noch eingrenzbar sein, zum Beispiel nur Einträge aus Deutschland oder nur Europa. Da geht aktuell absolut nichts. Alle 5 Sekunden bekommt man eine neue Message angezeigt auf der Weltkarte.
-Vor- und Nachteile-
+ updaten des eigenen Accounts klappte gut
+ gute Suchfunktion
+ kostenlos
- sehr USA-lastig
- nur online nutzbar
- globale Anzeige lässt sich nicht einschränken
- auf Dauer witzlos, wenn man nicht im Internet lebt oder damit verheiratet ist
-FAZIT-
Als kostenlose Lösung für Updates seines eigenen Accounts okay, aber das ganze drumherum ist dann doch nur Spielerei und hat mich dazu veranlasst, Twittervision vorerst zu deinstallieren und andere Tools auszuprobieren (Tests folgen).
Wertung in Schulnoten: 4
WeatherBug, V1.0
Name: WeatherBug, V1.0
Kategorie: Wetter
Erschienen: 09.07.2008
Sprache: Englisch
Entwickler: AWS Convergence Technologies, Inc.
Preis: kostenlos
Geeignet für: iPhone und Touch
-Download-
0,6 MB leicht und somit schnell geladen:
http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewArtist?id=281940295
-Installation-
Die Installation von WeatherBug lief -wie auch bei allen anderen Apps bisher- schnell und ohne Aussetzer. Wenn man über WLAN verfügt, kann sofort losgelegt werden; offline ist nichts möglich.
-Programmumfang-
Eigentlich kann WeatherBug, angeblich (selbst ernannt) die beste Wetter-Applikation für das iPhone, wirklich eine Menge. Neben den üblichen Sachen wie maximale und minimal Temperatur und Vorhersage kommen noch Live-Infos wie Wind, Luftfeuchtigkeit und Niederschlagswahrscheinlichkeit dazu. Bis zu 2 Tage in die Zukunft schaut WeatherBug und liefert Prognosen. Wer will, kann sich auf einer weiteren Seite („Radar“) auch mittels GoogleMaps eine Wetterkarte anzeigen lassen mit farbigen Kennzeichnungen, wo es gerade regnet, schneit oder die Welt untergeht
Zu guter Letzt bietet WeatherBug auch die Möglichkeit, Webcams anzusehen.
Leider sind keinerlei Funktionen offline verfügbar, WeatherBug braucht zwingend eine Internetverbindung.
-Der (tägliche) Gebrauch-
Es geht los, dass die Gradanzeige nicht umstellbar ist. Soll heißen: Das Wetter von Hamburg bekomme ich in Fahrenheit angezeigt.
Eine Umstellung in °C ist nicht möglich. Okay, hab ich mich mit abgefunden (aber ein Grund, warum WeatherBug wieder vom iPod Touch geflogen ist). Die Übersichtsseite ist gut gemacht; logisch aufgebaut mit den wichtigsten Wetterdaten, die ich oben schon erwähnt hatte. Die Daten kommen aus den USA… das erklärt vielleicht auch die stellenweise Ungenauigkeit. So wurde mir für Sonntag in Hamburg
- erhöhte Luftverschmutzung
und
- Flutwarnung an den Küsten (!)
ausgegeben. Beides ist natürlich absoluter Quatsch…
Naja, auch damit temporär abgefunden habe ich erstmal Hamburg als Standard eingetragen. Hier kann man entweder von Hand einen Ort suchen (leider nur wenige aus Deutschland, da sehr USA-lastig) oder aber man macht eine Live-Suche. Das dauert etwa 10 Sekunden und ist eigentlich ‘ne starke Idee. Per Satellit wird die Position bestimmt, auf der man sich befindet. Anschließend werden die Wetterdaten ausgegeben von dem Ort, der in der WeatherBug-Datenbank als nächstes hinterlegt ist. Bei mir war es Hamburg-Fuhlsbüttel (der flughafen -> daher vielleicht auch die Warnung für überhöhte Luftverschmutzung
… wie sie wohl in China davor warnen? Da zerstört sich der iPod Touch sicher selbst
). Ich befand mich aber etwa 30km vom Flughafen entfernt.
Nun gut…
Auf Seite 2 findet man ein „Radar“, wie es so schön heißt. Hier wird mittels GoogleMaps mit schicken Farbklecksern angezeigt, wo auf der Welt es gerade regnet usw. Leider wird NICHT automatisch der Heimatort herangezommt, sodass ich mich erstmal langwierig bis BRD durchklicken musste. Aber diese Karte ist nicht so alltagstauglich, da zu ungenau. Es hat fast überall in Deutschland geregnet und nur wenige Bereiche wurden so gekennzeichnet.
Als dritte HauptFunktion wären da Webcams. Bedarf sicherlich keiner großen Erklärung. Standardmäßig sind 3 Webcams aus dem Staate New York eingestellt… langweilige Webcams. Dringend zu editieren, dann ganz witzig.
-Vor- und Nachteile-
+ kostenlos
+ gute Zusatzdaten wie Luftdruck und Unwetterwarnungen
- sehr USA-lastig, wenig deutsche Orte vertreten
- nur Fahrenheit-Angabe, kein Grad-Celsius
- nur online benutzbar
- Unwetterwarnungen waren in meinem Test falsch; es gab weder eine Flut noch eine erhöhte Luftverschmutzung in Hamburg
-FAZIT-
Die „beste Wetter-Applikation für das iPhone“ ist für deutsche Benutzer ein Witz. Ungenaue Angaben, keine °C-Werte, nicht offline verfügbar – ein Tool, was viel Potential hat, wenn man in den USA lebt. Für BRD: Lohnt nicht.
Wertung in Schulnoten (für BRD): 4-

